Ameisen

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Ameisen


So beeindruckend das Leben der Ameisen auch sein kann – in den eigenen vier Wänden hat das Insekt nichts verloren: Abgesehen von den hygienischen Aspekten wirken viele Ameisenarten auch holzzerstörend.

Faszinierend sind sie dennoch. Was es über sie zu wissen gibt und was man bei einem Befall beachten sollte erfahren Sie hier.

Ameisen im eigenen Zuhause


Vermutlich haben Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung einen Ameisenbefall festgestellt – und fragen sich nun, warum die Ameise den Weg in ihr Heim gefunden hat und wie sie vertrieben werden kann.

Aus Sicht der Ameise gibt es viele Gründe, sich im Haus niederzulassen: Zum einen können die Insekten auf ein großes Angebot an Lebensmitteln zurückgreifen. Ameisen sind gewissermaßen Allesfresser, die sich für den Inhalt der Biotonne ebenso begeistern können wie für eine gut gefüllte Vorratskammer. Vor allem Zucker- und eiweißhaltige Lebensmittel sind für die Ameise interessant.

Warum sich Ameisen zu uns gesellen


Um einen Ameisenbefall bereits im Vorfeld zu vermeiden, können Sie Bioabfälle immer schnell entsorgen. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Auch frisches Obst in der Obstschale eine hohe Anziehung auf die Ameise ausübt.

Ein weiterer Grund, der die Ameise dazu bringt, sich bei uns einzunisten, ist die Temperatur in Innenräumen. Für Ameisen sind nicht nur die üblicherweise vorherrschenden Raumtemperaturen für die Aufzucht des Nachwuchses interessant, sondern auch die Konstanz. Ameisen benötigen in ihrem Bau einen gleich bleibenden Temperaturbereich, der zwischen 20 und 25 °C liegt.

Für die Ameise wird es einfacher möglich, diese Temperatur zu halten, wenn sich die äußeren Bedingungen nicht ändern. Üblicherweise bauen Ameisen ihre Nester außerhalb des Hauses, beispielsweise unter Steinen und Wegplatten. Auf der Suche nach Nahrung werden die Tiere vom Geruch auch ins Haus gelockt. Sie schlüpfen über undichte Türen und Fenster problemlos hinein. Dabei räumen sie auch Hindernisse aus dem Weg und bleiben hartnäckig, wenn ihre Wege versperrt werden.

Vielleicht haben Sie schon die sogenannten „Straßen“ bemerkt, die Ameisen zur Versorgung des Nestes bilden. Hat sich die Information über eine neue Nahrungsquelle erst einmal verbreitet, nimmt die Plage ihren Lauf.

Rote Ameise auf Holz
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Ameisen gibt es in vielen Formen und Farben

Es sind mehr als 13.000 Arte bekannt

Schäden und Gefahren


Auch wenn in Deutschland lebende Ameisen nicht direkt gefährlich sind, sollten Sie die Problematik der Schädlinge nicht unterschätzen: Ameisen übertragen Keime, weshalb befallene Lebensmittel in keinem Fall mehr verzehrt werden sollten.

Ameisen fühlen sich auch von Wärme angezogen, deshalb klettern sie manchmal über die Lüftungsschlitze in elektrische Geräte. In sehr ungünstigen Fällen kann es dazu kommen, dass Ameisen Kabelbrände auslösen.

Wie bereits erwähnt besteht auch die Gefahr von Beschädigungen an Holz, vor allem dann wenn es unbehandelt ist. Des Weiteren sind die Bisse der Ameisen unangenehm, wenngleich das Sekret der hierzulande anzutreffenden Insekten nur eine Reizung der Haut verursacht.

Einheimische Ameisen sind nicht gefährlich. Sofern eine Allergie gegen dieses Sekret vorhanden ist, können die Reizungen allerdings größer ausfallen. Hier ist insbesondere dann Vorsicht geboten, wenn Sie als Betroffener von vielen Ameisen gleichzeitig gebissen werden – was beispielsweise dann der Fall sein könnte, wenn Sie sich unbemerkt in einen Ameisenbau gesetzt haben.

Die Ameise: beeindruckendes, soziales Insekt


Ein Ameisenhaufen erscheint nur auf dem ersten Blick als totales Chaos. Doch so unstrukturiert die Millionen-Metropole eines Ameisenhaufen auch erscheint: Die Organisation ist überraschend straff.

Beeindruckend ist vor allem die Arbeitsteilung, bei der jeder Ameise eine bestimmte Aufgabe zukommt. Einige Tiere gehen ausschließlich auf Nahrungssuche oder betreuen den Nachwuchs, andere bewachen den Bau. Die Arbeiterinnen, üblicherweise flügellos, sind ausschließlich damit beschäftigt, Baumaterialien zu sammeln. Männliche Tiere spielen im Ameisenstaat nur eine untergeordnete Rolle, ihre Rolle ist im Wesentlichen auf die Fortpflanzung mit den vielen Königinnen beschränkt.

Organisiert ist der Bau nach einem strengen Kastensystem, ähnlich wie bei Bienen auch. Einer Ameise, die in eine bestimmte Aufgabe hineingeboren wurde, ist der Aufstieg also versagt. Die Tätigkeiten können sich allerdings durchaus ändern, was aktuellen Forschungen zufolge auf das Alter der Ameise zurückzuführen ist.

In gewisser Weise dient die Organisation des Ameisenbaus auch als Modell für Managementstrukturen. Die Besonderheit liegt dabei in der dezentralen Steuerung. Denn obwohl es scheint, als seien die Aufgaben klar geregelt, gibt es keine Instanz, die Weisungen erteilt. Die Ameisen übernehmen die Aufgabenverteilung scheinbar reibungslos, ohne dass Anweisungen von einer bestimmten Instanz ausgehen müssen.

Teamwork


Die Kommunikation der Insekten geschieht dabei übers Tasten und die Ausscheidung bestimmter chemischer Duftstoffe. Nicht immer findet allerdings auch tatsächlich eine Kommunikation statt, auch wenn dies auf den menschlichen Betrachter so scheinen mag.

Transportieren die Ameisen größere Nahrungsmittelkrümel in ihren Bau, sind dazu mehrere Helfer notwendig. Der Transport erweckt den Eindruck, als gäbe es eine Absprache. Tatsächlich versucht jede Ameise für sich die Nahrung zum Bau zu transportieren, indem das schwere Fundstück grob in Richtung Nest transportiert wird. Sofern genug Ameisen mit anpacken, reicht die Kraft aus und die Nahrung bewegt sich gen Bau.

Sind besonders große Stücke zu transportieren bilden einige Ameisen Ketten mit ihren Körpern. Nicht selten wird deshalb in diesem Zusammenhang auch von der Schwarmintelligenz gesprochen, denn wirklich überlebensfähig und schlau ist die Ameise nur als ganzes Volk.

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Oberirdische Nester findet man oft im Wald

In der nähe des Menschen bauen Ameisen vorzugsweise unterirdisch, denn schon die Erschütterung eines Schritts kann Teile des Baus zum Einsturz bringen.

Wenn Sie ein Nest finden treten Sie also vorsichtig heran.

Insekt der Superlative: kuriose Fakten


Hinreichend bekannt ist die Kraft der Ameise: Je nach Art kann die Ameise etwa das 100 fache ihres Körpergewichts tragen – in Anbetracht einer Eigenmasse zwischen einem und fünf Milligramm erscheint dies allerdings absolut gesehen immer noch nicht viel.

Beeindruckend ist allerdings die Anzahl der Ameisen, die jedes andere Tier auf dem Erdball in den Schatten stellt. Im Jahre 1965 wurde spekuliert, dass der Erdball etwa 10 hoch 18 Lebewesen beheimatet – also eine eins mit 18 Nullen. Von diesen Individuen seien schätzungsweise 10 hoch 15 ausschließlich Ameisen.

Etwa 10 % der lebenden tierischen Biomasse sind Ameisen. Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass trotz des geringen Gewichtes die Gesamtmasse der Ameisen in etwa jener Gesamtmasse der Menschen entspricht.

Beeindruckend ist auch, wie groß die Kolonien unter bestimmten Bedingungen werden können. Der aktuelle Rekord wird in Japan aufgestellt: Auf Hokkaido befindet sich eine Kolonie, die aus schätzungsweise 306 Millionen Ameisen besteht, von denen 1,08 Millionen Königinnen sind. Die Kolonien lebt in 45.000 Nestern, die alle auf einer Gesamtfläche von 2,7 km² miteinander verbunden sind.

Lebenserwartung


In Anbetracht der Größe überrascht auch die Lebensdauer der Ameise, viele Ameisenarten erreichen ein maximales Alter von über zehn bis gar 20 Jahren. Die so genannte Schwarze Wegameise stellt mit einer Lebenserwartung von knapp 29 Jahren nicht nur unter den Ameisen einen Rekord auf, sondern unter den sozialen Insekten überhaupt.

Ameisen die Honig machen


Mit Honig assoziiert man normalerweise direkt Bienen. Doch nicht nur die verarbeiten süßen Nektar.

In Australien, Südafrika und Nordamerika finden sich sogenannte Honigtopfameisen. Diese legen Vorräte für schlechte Zeiten an, indem einige Arbeiterinnen so viel Nahrung aufnehmen, zu Honig verarbeiten, dass sie dick und unbeweglich werden. Sie hängen dann von der Decke des Baus und warten dort als lebendige Vorratsbehälter bis andere Arbeiterinnen kommen und den Honig abholen. Diese streicheln sie mit ihren Antennen um zu signalisieren, dass sie Nahrung benötigen. Die volle Arbeiterin gibt darauf hin etwas Ameisenhonig ab.

Die Aborigines Australiens haben die Ameisen als Honigquelle erkannt und gruben gelegentlich ein Nest aus um an den süßen Schatz zu kommen.

Symbiose mit Blattläusen


Das Thema soziale Steuerung ist übrigens aus zweierlei Hinsicht interessant: Denn Ameisen beeindrucken nicht nur durch ihre soziale Interaktion untereinander.

Um Nahrungsmittel zu beschaffen, züchten Ameisen Blattläuse. Letztere scheiden einen süßen Nektar aus, der für die Ameise als Nahrungsmittel interessant ist.

Dabei handelt es sich um eine Symbiose, also eine wechselseitige Beziehung der beiden Insektenarten, denn auch die Blattlaus profitiert.

Um das süße Laus-Sekret weiterhin genießen zu können, verteidigt die Ameise die Laus gegen jeglicher Art von Feinden – gewissermaßen werden die Läuse also als Herde gehalten.

Zombie-Ameise: Ein Pilz kann das Insekt kontrollieren


Noch kurioser erscheint es wenn die Ameise ferngesteuert wird. Eine Familie von Pilzarten hat sich darauf spezialisiert, Ameisen zu befallen und ihr Verhalten zu kontrollieren. Solche Ameisen sind im Frühstadium daran zu erkennen, dass sie sich ausschließlich alleine und stockend fortbewegen. Sie verlassen die Ameisenstraßen und wandern umher. Zudem zeigen sie das sonderbare Verhalten, sich an Blättern und Rinde fest zu beißen – und dies auch noch regelmäßig zu einer bestimmten Tageszeit.

Forscher sind sich noch nicht vollständig im Klaren darüber, wie der Pilz das Verhalten der Ameise kontrollieren kann. Beobachtungen im Regenwald von Thailand haben allerdings gezeigt, dass das Verhalten der Ameise stark beeinflusst wird. Am Ende ihres Lebens wird die Ameise auf einen Hohen Punkt gelenkt und verstirbt dort. Der Pilz ernährt sich weiter von den Muskelfasern der Ameise und wächst aus ihrem Hinterkopf hinaus. Von dort aus verteilt er seine Sporen die dann neue Opfer finden.

Ameise oder Termite?


Häufig schwierig fällt die Abgrenzung von der Ameise zur Termite. Letztere ist vor allem dadurch zu erkennen, dass sie zwei Paar Flügel besitzt, die in etwa gleich groß sind. Zwar haben auch Ameisen je nach Art zwei Paar Flügel, die hinteren Flügel sind allerdings deutlich kleiner.

Termiten sind aus Sicht des Menschen ungleich problematischer, weil sie stärker als Ameisen auch Hölzer befallen.

Hier in Europa kommen Termite nur in besonders warmen Regionen vor. Ansonsten zeigen sich auch hinsichtlich der Organisationen deutliche Parallelen.

Hausmittel helfen kaum zur Ameisenbekämpfung


Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich stellt ist: Wie werden Sie diese faszinierenden aber dennoch ungebetenen Gäste wieder los? Zweifellos handelt es sich bei diesem sozialen Wesen um beeindruckende Tiere. Dennoch sollte der Ameisenbefall nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Durch die schnelle Entsorgung von offen liegenden Lebensmitteln können Sie das Risiko des Ameisenbefalls zwar vermindern, gänzlich ausschließen lässt er sich so jedoch nicht. Weiterhin muss in diesem Zusammenhang beachtet werden, dass diese Hinweise lediglich für den Neubefall gelten.

Haben die Ameisen Ihr Zuhause bereits als Nahrungsmittelquelle entdeckt, werden sie diese auch zu nutzen wissen – selbst wenn konkret befallene Lebensmittel entsorgt werden.

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Keine Experimente – Ameisen durch professionelle Schädlings­bekämpfung loswerden


Wie also werden Sie einen Befall wieder los. Dabei sollten Sie auf einen professionellen Schädlingsbekämpfer setzen. Bei der Online-Recherche wird der Eindruck erweckt, dass sich Ameisen von Hausmitteln beeindrucken lassen und abziehen. Gesundheitlich unproblematische Hausmittel erzielen nicht die gewünschte und benötigte Wirkung.

So leicht sind die Tiere aber nicht von ihrem gefundenen Schatz abzubringen. Chemische Mittel sind in keinem Fall selbst zu verwenden. Insbesondere in der Küche ist vom Einsatz giftiger Chemikalien aus dem Baumarkt abzuraten.

Ihre Vorteile der Buchung bei Kamger.de

Sie können den Schädlingsbekämpfer sofort buchen. Dadurch verringert sich der Zeitraum bis zur tatsächlichen Schädlingsbekämpfung. Je schneller gegen das Insekt vorgegangen wird, desto effektiver und einfacher lässt sich der ungebetene Gast wieder loswerden.

Der Preis lässt sich inklusive Anfahrt online berechnen. Dadurch können Sie sich darauf verlassen, später nicht unangenehm überrascht zu werden – Transparenz ist garantiert.

Sofern Sie auf der einen Seite beeindruckt sind von den Fähigkeiten der Ameise und der Komplexität des Zusammenlebens, gleichzeitig aber auch unter dem Schädlingsbefall der Ameise leiden, sollten Sie nicht zögern uns zu kontaktieren. Unsere leistungsfähigen Partner im Bereich der professionellen Schädlingsbekämpfung nehmen sich Ihres Problems an und finden eine schnelle Lösung.

Unsere Zusammenarbeit beschränkt sich ausschließlich auf Unternehmen, die wir bereits im Vorfeld eingehend geprüft haben. Weil diese Partner regelmäßig Aufträge von uns erhalten, sind sie an der Zufriedenheit unserer Kunden natürlich interessiert. Sämtliche Schädlingsbekämpfer sind IHK-geprüft und zertifiziert. Damit können Sie sich sicher sein, dass die Qualität der Leistungen stimmt.

Wir garantieren für die Qualität der Arbeit. Wir kommen so oft es nötig ist und ohne weiter Kosten bis der Befall beseitigt ist.

Auch eine Umsiedelung ist möglich.

Sie haben noch Fragen zur Bekämpfung von Ameisen?

Sprechen Sie uns einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter.

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