Eichen­prozessions­spinner

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Eichen­prozessions­spinner – ein unscheinbarer Falter sorgt für mächtig Ärger


Ein schöner Tag im Wald, ein Nachmittag auf dem Spielplatz – und schon kann es passiert sein. Abends quälen unschöner Ausschlag und heftiger Juckreiz, und das oft tagelang. Wer sich nicht auskennt, hat dabei in der Regel nicht die kleinen unscheinbaren Raupen im Verdacht, die tagsüber noch so interessant aussahen und von den Kindern eingehend untersucht wurden. Dabei gehört der Eichenprozessionsspinner mittlerweile zu den häufigsten Schädlingen in Europa, und er ist weiter auf dem Vormarsch. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend auch in Mittel- und Nordeuropa aus.

Die Eiche ist in Nord- und Mitteleuropa im Gegensatz zur Buche kein bestandsbildender Baum. Daher konnte sie bis jetzt auch noch keinen wirksamen Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner bilden. Befälle mit dem Eichenprozessionsspinner sind deshalb in aller Regel schwer. Andererseits ist die Eiche ein beliebter Baum in Alleen und Parkanlagen und wird demnach auch oft in der Nähe von Kinderspielplätzen angepflanzt. Was als langsam wachsender und robuster Schattenspender gedacht ist, kann durch den lästigen Schädling schnell zu einer Gefahr für spielende Kinder werden, denn der Eichenprozessionsspinner kann eine schmerzhafte Raupendermatitis hervorrufen, die mitunter auch lebensgefährliche Allergien auslösen kann. Hier ist also schnelle und wirkungsvolle Hilfe durch IHK-geprüfte Schädlingsbekämpfer gefragt.

Als professionelle Schädlingsbekämpfer klären wir Sie über den Eichenprozessionsspinner auf und zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen. Wenn Sie einen Befall entdeckt haben geben wir Ihnen Hinweise zur wirkungsvollen Schädlingsbekämpfung durch einen Kammerjäger.

So erkennen Sie Eichenprozessionsspinner


Der Eichenprozessionsspinner gehört mittlerweile zu den häufigsten Schädlingen in heimischen Laubwäldern und Grünanlagen. Er gehört als Nachtfalter zu den Schmetterlingen und ist für uns Menschen vor allem als grauer und unscheinbarer Nachtfalter oder graue, behaarte Raupe sichtbar.

Das adulte Tier, also der eigentliche Nachtfalter, ist leicht mit dem ebenfalls recht häufig anzutreffenden Kiefernprozessionsspanner zu verwechseln. Im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner lebt dieser aber ausschließlich auf Nadelbäumen und spielt deshalb in städtischen Parkanlagen und Grüngürteln so gut wie keine Rolle. Kenner identifizieren den Eichenprozessionsspinner leicht an zwei dunklen Querbinden auf den großen Vorderflügeln.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, um welches Tier es sich handelt, beschreiben einem unserer Schädlingsbekämpfer das Aussehen des Tieres und seinen Fundort so genau wie möglich. Als Fachkraft für Schädlingsbekämpfung weiß er professionellen und zuverlässigen Rat.

Die Raupen der Eichenprozessionsspinner schlüpfen, sobald die ersten warmen Frühjahrstage Einzug halten, aus ihren weißen Puppen, die in ihren Nestern auf meist frei stehenden Eichen überwintert haben. So treten die Raupen der Eichenprozessionsspinner innerhalb kürzester Zeit oft in sehr großer Zahl auf, um sich in einer namensgebenden Prozession auf den Weg von ihrem Nest in die Baumkrone zur Nahrungssuche zu begeben.

Eine ungefähre Abschätzung der Raupenzahl kann dem Schädlingsbekämpfer einen ersten Hinweis auf die Schwere des Befalls geben. Sollten Sie bereits Zeuge einer solchen Prozession geworden sein, so teilen Sie das dem Schädlingsbekämpfer im Beratungsgespräch bitte unbedingt mit.

Die Raupen der Eichenprozessionsspinner erkennen sie leicht an ihrem schwarzen Rücken und den grau glänzenden Seiten. Der Körper der Raupen ist vollständig mit Büscheln langer Brennhaare überzogen, die aus gelb geränderten Haarbälgern erwachsen. Diese Brennhaare stellen für den Menschen das eigentliche Gefahrenpotenzial der Eichenprozessionsspinner dar, da sie schwere allergische Reaktionen hervorrufen können.

Wie entsteht ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner?


Der Eichenprozessionsspinner ist mittlerweile einer der bedeutsamsten Schädlinge in Deutschland und stellt die Schädlingsbekämpfer mit seiner rasanten Ausbreitungsgeschwindigkeit vor ganz neue Herausforderungen. Dass sich der Eichenprozessionsspinner so schnell ausbreitet, liegt zum einen in seiner Biologie, zum anderen aber auch in unserer modernen Forstwirtschaft und auch dem Klimawandel begründet.

Eichenprozessionsspinner sind Nachtfalter, die den klassischen Entwicklungszyklus aller Schmetterlinge durchmachen. Aus winzigen, weißen Eiern entwickeln sich über den Winter verschiedene Puppenstadien, aus denen im Frühjahr die fünf bis sevhs Zentimeter großen Raupen schlüpfen. Die Eiablage des Eichenprozessionsspinners erfolgt meist im Kronenbereich und ist allein durch seine Lage schon ein Fall für professionelle Schädlingsbekämpfer. Ein Eigelege des unscheinbaren Nachtfalters umfasst normalerweise 100 bis 200 weiße Eier von etwa einem Millimeter Größe. Dabei bevorzugen die Eichenprozessionsspinner Bäume an trockenen und sonnigen Orten und weichen nur im Ausnahmefall auf andere Bäume, wie etwa Buchen oder Ulmen aus.

Für die Eiche selber stellt der Eichenprozessionsspinner insofern eine Gefahr dar, als dass die Raupen sich mit Vorliebe und großem Appetit über die saftigen Blätter des Baumes hermachen. Da dies bei starkem Befall unweigerlich zu einer Unterbindung der lebensnotwendigen Photosynthese führen kann, kann ein zu starker Befall zu einem Absterben des ganzen Baumes führen. Gerade in öffentlichen Grünanlagen stellen tote und morsche Bäume ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial dar.

Im Gegensatz zu Buchen bilden Eichen natürlicherweise keine großen Bestände in unseren Laubwälder. Als Einzelbäume inmitten von Buchenwäldern waren Eichen über Jahrhunderte keinen nennenswerten Schädlingen ausgesetzt, gegen die sie sich wehren mussten. Deshalb verfügen die heutigen, meist künstlich gepflanzten Eichenbestände über keinerlei eigenen Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner. Gleiches gilt für Bäume im urbanen Umfeld. Hier muss zum Schutz der Bäume unbedingt eine Schädlingsbekämpfung stattfinden.

Die ursprüngliche Heimat der Eichenprozessionsspinner liegen im mediterran geprägten Mitteleuropa, wie Spanien oder Italien. Auf der iberischen Halbinsel ist die Eiche der bestandsbildende Laubbaum, und der Eichenprozessionsspinner ist in den spanischen Korkeichenbeständen schon seit Langem als Schädling bekannt.

Durch den immer schneller fortschreitenden Klimawandel finden der Eichenprozessionsspinner mittlerweile auch nördlich der Alpen immer mehr günstige Standorte für seine Nester. Gerade in unseren mittlerweile doch recht warmen Sommern bilden einzeln stehende Eichen städtischer Grünanlagen ein gefundenes Fressen für den Eichenprozessionsspinner. Doch nicht nur für den Baum selber stellt der Nachtfalter eine ernst zu nehmende Gefahr dar. Auch Kinder und Erwachsene können nach einem versehentlichen Kontakt mit den Raupen erhebliche Schäden davontragen.

Welche Gefahr stellt der Eichenprozessionsspinner für den Menschen dar?


Die Raupen der Eichenprozessionsspinner bieten ein beeindruckendes Bild. Die fünf bis sechs Zentimeter langen Tiere sind rundum behaart und sind mit ihren gelb-orangefarbenen Haarbälgern ein echter Hingucker, der gerade Kinder oft neugierig werden lässt.

Treten die Tiere während einer Prozession dann auch noch gehäuft auf, so halten sich gerade bei Kindern Ekel und Faszination die Waage und es gibt oft kein Halten mehr. Viele Kinder wollen die weich aussehenden Tiere dann unbedingt streicheln. Doch gerade in dem beeindruckenden Äußeren der Raupen liegt das größte Gefahrenpotenzial von Eichenprozessionsspinnern. Eine unachtsame Berührung der Brennhaare kann zu einer Kontaktdermatitis führen, die bei Menschen mit hohem Allergierisiko leicht zu einem gefährlichen anaphylaktischen Schock führen kann.

Eine Kontakt- oder Raupendermatitis ist eine mitunter sehr schmerzhafte Reaktion der Haut auf das von den Eichenprozessionsspinnern abgesonderte Gift Thaumetopoein. Sollten Ihre Kinder oder Sie selbst in Kontakt mit den Raupen der Eichenprozessionsspinner gekommen sein, so können folgende Symptome Anzeichen für eine Raupendermatitis sein:

N

Urtikaria (auch Nesselsucht genannt) – rote Quaddeln

N

stark juckende Hautentzündungen

N

Knötchen, ähnlich Insektenstichen

Betroffen von einer Raupendermatitis sind in der Regel alle Körperteile, die zum Zeitpunkt des Kontaktes nicht durch Kleidung geschützt waren. Normalerweise tritt der Ausschlag deshalb an Armen oder Beinen auf. Bei entsprechend leichter Sommerkleidung sind Entzündungen an Bauch und Rücken aber auch keine Seltenheit. Sollten Sie deshalb in unmittelbarer Nähe eines Baumes mit Befall durch Prozessionsspinner wohnen, so bietet lange Kleidung, die möglichst große Körperareale bedeckt einen provisorischen Schutz, bis der Schädlingsbekämpfer von Kamger eintrifft, um der Raupenplage beizukommen.

Am besten ist es jedoch, wenn Sie befallene Bäume ganz meiden, da die feinen Brennhaare der Eichenprozessionsspinnerweit durch die Luft getragen werden können und dann für das menschliche Auge meist komplett unsichtbar sind. Sollte also bei einem Verdacht auf Raupenbefall bei Ihnen oder einem Ihrer Kinder eins der folgenden Symptome auftreten, so sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen:

N

Reizungen im Mund oder an den Nasenschleimhäuten

N

schmerzhafter Husten

N

Bronchitis

N

Asthma

Menschen laufen oft Gefahr, Brennhaare der Eichenprozessionsspinner unbemerkt einzuatmen. Einmal auf den Schleimhäuten angelangt, verursachen die Raupenhaare ähnliche Störungen wie auf der Haut. Da menschliche Schleimhäute aber sehr viel feiner und sehr viel besser durchblutet sind, kann eine Raupendermatitis hier noch weitaus verheerendere folgen haben. Rufen Sie in diesem Fall deshalb unverzüglich die Schädlingsbekämpfung und suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.

Im Prinzip handelt es sich bei der Raupendermatitis um eine allergische Reaktion des menschlichen Körpers auf das Proteingift Thaumetopoein der Eichenprozessionsspinner. Menschen, die eine generelle Veranlagung zu allergischen Reaktionen haben, reagieren auf solche Gifte in aller Regel sehr viel heftiger. Sie kennen ähnliche Reaktionsunterschiede vielleicht bei vermeintlich harmlosen Bienenstichen. Was manche Menschen kaum bemerken, löst bei anderen heftige und mitunter lebensbedrohliche Reaktionen aus. Man spricht dann von einem anaphylaktischen Schock.

Selbstverständlich kann auch der Kontakt mit den Nesselhaaren der Eichenprozessionsspinner bei manchen Menschen zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führen, bei dem schnellstmögliche Hilfe durch einen Notarzt angesagt ist. Das Trügerische an solch einem Schock ist die Tatsache, dass er meist erst bei der zweiten Exposition mit dem Gift auftritt. Eine Person, die also nach dem ersten Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner mit einer lästigen, aber meist nicht gravierend verlaufenden Dermatitis davonkommt, kann bei der Zweitexposition durchaus einen anaphylaktischen Schock erleiden.

Aus diesem Grund sollten Eichenprozessionsspinner immer durch Schädlingsbekämpfer vernichtet werden.

Übrigens können Eichenprozessionsspinner nicht nur für Menschen sehr unangenehm werden. Sie stellen auch eine reale Gefahr für Haustiere dar. Freilaufende Katzen und Hunde sind fasziniert von den auffälligen Raupen und beschnüffeln Sie oftmals voller Neugier.

Es ist auch schon vorgekommen, dass eine Katze eine Raupe als wohlschmeckende Zwischenmahlzeit eingestuft hat und den Speiseversuch teuer bezahlt hat. Die Schleimhäute von Tieren, und besonders die Nasenschleimhäute von Hunden, sind noch weitausempfindlicher als die der Menschen. Ein versehentliches Beschnüffeln oder sogar Verschlucken der Raupen kann zu schweren Entzündungen von Maul- und Nasenschleimhaut führen, die im Extremfall in einer Nekrose der Zunge und damit für das Tier tödlich enden können.

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So kann ein Schädlingsbekämpfer von Kamger helfen


Sollten Sie in Ihrem Garten oder der unmittelbaren Umgebung Ihres Hauses Eichenbäume haben, die bereits vom Eichenprozessionsspinner befallen sind, so wird es höchste Zeit für eine professionelle Schädlingsbekämpfung durch den Kammerjäger. Denn mit den sogenannten Hausmittelchen kommen Sie bei Eichenprozessionsspinnern nicht weit. Sie sind ein Fall für den Kammerjäger.

Kamger bietet Ihnen ein umfassendes Konzept für die professionelle Schädlingsbekämpfung aus einer Hand.

Schädlingsbekämpfer und Kammerjäger von Kamger sind sofort online buchbar. Hierzu bieten wir Ihnen den größtmöglichen Komfort und höchste Transparenz. Sollten Sie einen Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt haben, berechnen Sie auf unserer Webseite schnell und zuverlässig einen Festpreis für die Schädlingsbekämpfung, und vereinbaren gleich online einen Termin für ein Beratungsgespräch. Gerne klären wir offene Fragen und einen möglichen Termin per Rückruf, E-Mail, oder direkt im Chat.

Die Bezahlung für eine professionelle Schädlingsbekämpfung erfolgt bei Kamger ebenfalls bequem und zuverlässig online.

Schädlingsbekämpfung ist immer auch Vertrauenssache. Deshalb stehen wir Ihnen bei Kamger jederzeit mit Rat, Tat und umfangreicher Information zur Verfügung. Die Schädlingsbekämpfer unserer Partner werden regelmäßig geschult und sind jederzeit mit den neuesten Techniken der Schädlingsbekämpfung vertraut. Umfangreiches Fachwissen und Know-how in ökologischer Schädlingsbekämpfung sind für unsere Partner und Schädlingsbekämpfer absolut selbstverständlich.

Auf alle unsere Leistungen haben Sie selbstverständlich eine umfassende Garantie.

Überzeugen Sie sich von unserer nachhaltigen, professionellen und ökologisch geprägten Schädlingsbekämpfung. Buchen Sie noch heute Ihre Schädlingsbekämpfung bei Kamger und seien Sie sicher, dass bei uns nur IHK-geprüfte Schädlingsbekämpfer und Kammerjäger zum Einsatz kommen.

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