Hornissen

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Hornissen


Vielleicht haben Sie die Situation selbst schon erlebt: Insbesondere bei sommerlichen Temperaturen nährt sich Ihnen ein großes fliegendes Insekt, welches tief brummend bedrohlich wirkt. Mit einiger Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um eine Hornisse.

Auch wenn die dicken Brummer weniger gefährlich sind als angenommen, sollten bei einem Hornissennest im Garten oder auf dem Balkon unter Umständen Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Hornisse oder Wespe: Worin unterscheiden sich die Insekten?


Auf dem ersten Blick erscheint eine Hornisse einer Biene oder Wespe sehr ähnlich. Tatsächlich ist es vor allem die Größe, die den Laien stutzig werden lässt: Während eine Bienenkönigin eine Länge von etwa 18 mm erreicht, kommt das Hornissen-Oberhaupt auf eine Größe von bis zu 35 mm. Auch die üppigen Flügel, die eine Länge von knapp 24 mm erreichen können, ermöglichen eine deutliche Unterscheidung.

Wie bereits erwähnt, ist das Brummgeräusch um einiges tiefer, was auf den langsameren Flügelschlag zurückzuführen ist. Vermutlich ist es diese scheinbare Bedrohung, die die Hornisse in vielen Geschichten zu einem besonders gefährlichen Insekt macht.

Tatsächlich entspricht das Gift eines Stichs in etwa jenem von Bienen oder Wespen. Um daran zu sterben, müsste ein Mensch mit einem Gewicht von 70 kg von etwa 1000 Hornissen gleichzeitig gestochen werden. Natürlich ändert dies nichts daran, dass die Stiche mit Schwellungen und Schmerzen verbunden sind. Wie auch bei Bienen kommt es zu einer Schwellung, die im Regelfall eine Ausbreitung von maximal 10 cm die Stichstelle erreicht und innerhalb eines Tages abklingen sollte.

Damit ein solcher Stich grundsätzlich vermieden wird, sollten Sie sich in der Umgebung von Hornissen nicht hektisch verhalten. Die Hornissen empfindet es – häufig noch nicht einmal zu Unrecht – als Bedrohung, wenn Sie nach ihnen schlagen.

Nützliche Hornisse


Leider hat sich der Hornissenbestand in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich verringert, sodass die Hornisse unter Naturschutz gestellt werden musste. Dies bedeutet, dass das Risiko eines Hornissennestes auf Ihrem Grundstück eher gering ausfällt.

Gleichzeitig sollten Sie allerdings auch beachten, dass Sie ein Hornissennest auch nicht ohne Weiteres selbst entfernen dürfen. Prinzipiell ist es noch nicht einmal nachteilig, wenn Sie in Ihrem Garten ein solches Nest ausfindig machen. Der Grund: Hornissen sind hinsichtlich der Nahrungsmittelauswahl wenig anspruchsvoll, knapp 90 % der Beute besteht aus kleineren Insekten – darunter Bremsen, Mücken und andere Wespen.

Konkret können die Hornissen also dafür sorgen, dass in Ihrem Garten insgesamt weniger lästige Insekten anzutreffen sind. Ein Hornissennest zu erkennen, fällt dem Laien nicht leicht. Weil die Hornissen zu den Wespenarten gehören, bauen sie auch ähnlich aussehende Nester, für die eine papierartige Hülle charakteristisch ist. Dabei suchen sich die Hornissen bevorzugt Hohlräume oder geschützte Stellen unter dem Vordach. Für einen solchen Hornissenbefall braucht es also keine besonderen Bedingungen; es genügt vollkommen, dass Ihr Garten oder Balkon gute Voraussetzungen für den Bau eines Nestes liefert.

Kinder oder Allergiker im Haushalt: Hornissennest besser entfernen


Wurde ein solches Nest ausfindig gemacht und festgestellt, dass es sich tatsächlich um Hornissen handelt, sollten Sie über eine Umsiedlung nachdenken. Dies ist insbesondere dann unabdingbar, wenn Sie oder ein Familienmitglied von einer Allergie betroffen ist. In diesem Fall kann ein Stich je nach Schwere der Allergie durchaus lebensbedrohlich werden.

Ebenfalls ist eine Entfernung anzuraten, wenn sich kleine Kinder im Haushalt befinden. Hier ist ein verantwortungsvoller Umgang kaum zu erwarten, entsprechend groß ist vor allem die Gefahr des Verschluckens.

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Weil die Hornisse unter Artenschutz steht, ist eine Umsiedlung eines Hornissennestes genehmigungspflichtig. Die Genehmigung erteilt die zuständige Naturschutzbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt. Üblicherweise wird eine solche Umsiedlung gestattet, wenn eine Gefährdung besteht, denn prinzipiell ist die Hornisse friedfertig. Als Alternative können zudem Absicherungen oder Flugumleitungen installiert werden, damit zwischen Mensch und Tier keine ungewünschten Berührungspunkte entstehen.

Das Töten der Insekten wird nur in besonders schwierigen Situationen erlaubt, in denen die Umsiedlung aufgrund der Lage des Nestes nicht möglich ist.

Unabhängig von der Frage, wie konkret vorgegangen wird, ist das Einschalten eines fachlich spezialisierten Unternehmens Voraussetzung. Bei Kamger können Sie ein entsprechend qualifiziertes Unternehmen in Ihrer Nähe finden, um sich der Hornisse umweltgerecht zu entledigen.

Sie können dabei online einen Rückruf für die Terminvereinbarung anfordern, damit das Problem schnell beseitigt wird. Dabei lassen sich die zertifizierten und IHK-geprüften Dienstleister ganz einfach online buchen. Sie können sich dabei auf einen Festpreis verlassen und die Rechnung direkt online zahlen – komfortabel und transparent.

Sie haben noch Fragen zur Bekämpfung von Hornissen?

Sprechen Sie uns einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter.

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