Methoden der Schädlings­­­bekämpfung

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Moderne Schädlings­bekämpfung kennt nicht nur Gift


Schädlinge, wie Ratten oder Küchenschaben sorgen immer noch für Angst und Schrecken. Da ist zum einen die berechtigte Sorge vor Krankheiten und ernsthaften Gesundheitsschäden, wie Allergien. Zum anderen fürchten viele Betroffene, die mit der Schädlingsjagd einhergehende Giftbelastung. Nicht wenige denken an Sprühgifte, giftige Nebel und ausgeräucherte Häuser. Immer noch großflächig verteilte Insektizide in Wald und Feld lassen dieses Bild der Schädlingsbekämpfung in den Köpfen vieler Menschen wach und präsent bleiben.

Doch mit der eigentlichen Arbeit moderner Schädlingsbekämpfer in Häusern, Lagerhallen, Gärten und Grünanlagen hat dieses Bild nur noch wenig zu tun. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Natur werden viele Insektizide und Rodentizide mittlerweile nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt verwendet. Für andere Stoffe werden Herstellungs- und Benutzungsverbote diskutiert.

Zum Schutz des empfindlichen Systems Erde findet heutzutage eine integrierte und ökologisch orientierte Schädlingsbekämpfung statt.

Sie versucht, die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten und dabei doch der Ungezieferplage wirkungsvoll beizukommen. Hierzu werden erprobte Wege zur Ungezieferbekämpfung beibehalten und durch modernste Forschung gezielt verbessert. So kann der Gifteintrag in die Umwelt nachhaltig verringert oder sogar ganz vermieden werden.

Wir möchten Ihnen einige aktuelle Trends im Kampf gegen die häufigsten Schädlinge aufzeigen und wirksame Alternativen zum Gifteinsatz gegen Ratten, Wanzen und Mäuse nennen.

Altbekannte Verfahren sind wieder angesagt


Dass der Kampf gegen Schädlinge auch ganz ohne Gift funktionieren kann, ist seit Langem bekannt. Schon die alten Ägypter gingen mit Hitze gegen Nahrungsschädlinge vor, indem sie ihr Getreide in der Sonne trockneten. Und heute sind sehr hohe und sehr tiefe Temperaturen wieder ein beliebtes und wirksames Mittel in der Schädlingsbekämpfung. Gründe hierfür sind eine sich stetig erwärmende Umwelt und geänderte Vorzeichen der Schädlingsbekämpfung.

So wird heutzutage die Bettwanze wieder mit Hitze bekämpft. Die Bettwanze ist ein etwa 5 Millimeter großes Insekt, das vor allem in Schlafzimmern, unter Matratzen oder in Polstermöbeln heimisch ist. Dort wartet das nachtaktive Tier, bis der Wirt, für gewöhnlich der Mensch, eingeschlafen ist, um sich dann zu einer üppigen Blutmahlzeit aufzumachen. Wanzenbisse bleiben im Schlaf meist unbemerkt, lediglich ein unangenehmes Jucken bleibt am nächsten Morgen zurück.
Die Bettwanze galt in Europa lange Zeit als ausgerottet. Wo sie auftrat, wurde sie durch Begasung bekämpft. Oftmals kam es aber gar nicht erst zu einem Wanzenbefall, da eventuell im Haus lebende Bettwanzen im Kampf gegen die häufig auftretende Küchenschabe gleich mit ausgerottet wurden. Eine intensive Begasung des ganzen Hauses machte nicht nur der Küchenschabe den Garaus, das eingesetzte Gas bekam auch den Bettwanzen nicht sonderlich gut.

Seit neuestem werden Küchenschaben nicht mehr begast, sondern mit hochspezifischen Fraßgiften bekämpft, auf die Schaben als Nahrungsschädlinge sehr gut ansprechen. Auf Bettwanzen machen diese Köder aber keinen Eindruck, da sie ausgiebige Blutmahlzeiten bevorzugen.

Ein modernes, aber schon lange bekanntes Mittel gegen Bettwanzen ist Hitze. Sowohl Bettwanzen als auch ihre Eier sterben bei Temperaturen über 55 Grad Celsius ab. Daher werden Räume mit Wanzenbefall heute über längere Zeit auf eine Temperatur von 60 Grad Celsius gebracht, was die Wanzenplage zuverlässig und dauerhaft beendet. Diese Methode ist für die übrigen Hausbewohner wie Menschen und Haustiere vollkommen unschädlich und setzt keinerlei Giftstoffe in die Umwelt frei.

Übrigens setzen viele Hausmittel in der Schädlingsbekämpfung ebenfalls auf Temperaturunterschiede. Wer kleine Kinder hat, weiß, dass tiefe Temperaturen gegen Kopfläuse und ihre Eier helfen. Neben dem unerlässlichen Auskämmen der Läuse und der Anwendung von Spezialschampoos hilft es, das Lieblingskuscheltier für einige Tage in einem Plastikbeutel zu stecken, und in der Tiefkühltruhe einzufrieren. Diese tiefen Temperaturen bedeuten das Ende für jede Kopflaus samt Eiern.

Dass Hausmittelchen nicht immer zum Erfolg führen müssen, beweist ein angeblich wirkungsvolles Mittel gegen Bettwanzen. Entgegen der landläufigen Meinung hilft doppelseitiges Klebeband nämlich nicht gegen Bettwanzen. Statt daran haften zu bleiben und zu verhungern, spazieren Bettwanzen munter über die Klebefläche hinweg, der verlockenden Blutmahlzeit auf dem Menschen entgegen.

Moderne Schädlings­bekämpfung überlistet den Gegner


Anhänger und Bewunderer asiatischer Kampfkünste wie Judo oder Karate wissen es schon lange: Es ist leichter, den Gegner unter Ausnutzung seiner eigenen Angriffsbewegung zu besiegen, als mit aller Kraft gegen ihn zu arbeiten. Dieses Prinzip, die Schwächen und Charakteristiken des Gegners auszunutzen und ihn so zu besiegen, kennt auch die moderne und ökologische Schädlingsbekämpfung. So lassen sich durch neuartige Fressköder selbst Ratten wirkungsvoll bekämpfen.

Ratten gelten als sehr neugierige und auch sehr intelligente Schädlinge. In ihrer Neugier knabbern sie alles an, was ihnen in die Quere kommt: Tapeten, Kartons und sogar Stromkabel. Diese Neugier kann die Ursache für ernsthafte Schäden sein. Wenn eine Ratte die Isolierung eines Stromkabels abnagt, kann dies zu Schmorbränden und Kurzschlüssen.

Die sprichwörtliche Neugier der Ratten machen Fraßgifte zum Mittel der Wahl. Sicherlich kennen Sie die lang gestreckten Röhren, die oft entlang von Hauswänden angebracht sind. Sie enthalten Rattengifte und sind so positioniert, dass sie auf häufig frequentierten Routen der Ratten liegen. Ein Problem klassischer Rodentizide war ihre sofortige Tödlichkeit. Ratten sind intelligent genug, Köder im direkten Umfeld eines Kadavers zu meiden. Rattenfallen mussten also täglich kontrolliert werden.

Moderne Rodentizide sind so entwickelt, dass die Ratte nicht sofort am Futterort getötet wird, sondern erst später. Die Ratte frisst den Köder, der ein stark Blut verdünnendes Mittel enthält und verblutet erst in weiter Entfernung des ursprünglichen Köderortes. So können die anderen Tiere der Population keine Rückschlüsse auf die Giftigkeit des Futters ziehen und der Köder wird von mehreren Ratten angenommen. Dieses Vorgehen ist zeitsparend und verhindert den Einsatz unnötiger Köder, die dann doch nicht gefressen werden, weil die Ratten den Geruch eines toten Artgenossen wahrnehmen.

Moderne Mittel zur Schädlings­bekämpfung sind hoch spezifisch


Im Gegensatz zu früheren, chemisch basierten Methoden der Schädlingsbekämpfung setzen moderne Mittel darauf, möglichst wenige Schäden in der Umwelt zu hinterlassen. Deshalb sind moderne Schädlingsbekämpfungsmittel so ausgelegt, dass im Idealfall nur der Schädling selber bekämpft wird.

Dass hierfür nicht zwingend synthetische Gifte zum Einsatz kommen müssen, beweist das Vorgehen gegen den Eichenprozessionsspinner.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Falter, dessen Raupen mit ihren Nesselhaaren heftige allergische Reaktionen bis hin zu Asthmaanfällen auslösen können. Ursprünglich in den Eichenwäldern des Mittelmeerraumes heimisch, verschlägt es den Eichenprozessionsspinner im Zuge des Klimawandels immer weiter nach Norden.

Da unsere heimischen Eichen kaum über eigene Abwehrkräfte gegen den Schädling verfügen, kann sich der Eichenprozessionsspinner in heißen Sommern explosionsartig vermehren. Die klassische Vorgehensweise gegen die gefährlichen Raupen ist eine großflächige Benebelung der betroffenen Bäume. Bei diesem Verfahren werden unnötig große Mengen gefährlicher Giftstoffe freigesetzt und reichern sich in der Nahrungskette an.

Moderne Verfahren der Schädlingsbekämpfung machen sich zunehmend auch biologische Kenntnisse zunutze. So kommt zum Schutz der Umwelt mittlerweile Bacillus thuringiensis beim Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner zum Einsatz. Diese speziell gezüchteten Bakterien setzen im Darm der Eichenprozessionsspinner Toxine frei, die die Tiere töten, indem sie die Nahrungsaufnahme verhindern. Dabei wirken die Toxine nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ausschließlich im Darm der Raupen. Für alle anderen Tiere und vor allem den Menschen ist Bacillus thuringensis vollkommen ungefährlich.

Die Entwicklung dieser ökologisch vorbildlichen Methode der Schädlingsbekämpfung hat dem Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner völlig neue Dimensionen eröffnet. Mit der Hilfe von Bacillus thuringensis ist es jetzt auch möglich den Eichenprozessionsspinner dort zu bekämpfen, wo er in unmittelbarer Nähe des Menschen zu Plage wird. In öffentlichen Grünanlagen oder in der Nähe von Spielplätzen sind Eichen als robuste Schattenspender beliebt. Eine großflächige Einnebelung des betroffenen Baumes verbietet sich hier zum Schutz der Besucher. ein Einsatz von Bacillus thuringensis hingegen verläuft völlig gefahrlos und größtenteils unbemerkt von der Öffentlichkeit.

Unterschiedliche Wege führen zum Ziel


Das Vorgehen gegen den Eichenprozessionsspinner ist auch ein hervorragendes Beispiel dafür, dass der modernen und ökologischen Schädlingsbekämpfung gegen einen Schädling mittlerweile eine ganze Reihe unterschiedlicher Mittel zur Verfügung steht. Je nach Szenario können so erfolgreich die unterschiedlichsten Strategien gegen ein und denselben Schädling angewendet werden.

Um der lästigen Raupe Herr zu werden, ist auch der Einsatz eines Flammenwerfers denkbar, wie er etwa im Straßenbau zum Einsatz kommt. Die immense Hitze tötet Raupen zuverlässig ab und vernichtet gleichzeitig auch die gefährlichen Nesselhaare, die auch lange nach dem Tod einer Raupe noch durch die Luft schweben können, um in die menschlichen Atemwege zu gelangen. Alternativ können die Raupen auch mittels eines klebrigen Schaums bekämpft werden, um nach einiger Zeit einfach abgesammelt zu werden.

Ähnlich vielseitig gestaltet sich auch die Bekämpfung von Wespen. Ist ein Absaugen und Umsiedeln eines Wespenvolkes nicht möglich, kann das Nest mit Schaum gefüllt werden. Dieser Schaum ist für Menschen ungefährlich, tötet die stechenden Insekten aber zuverlässig ab.

Übrigens ist ein Wespennest immer ein Fall für die professionelle Schädlingsbekämpfung. Aggressive Wespen stellen eine große Gefahr da, der sich ein Laie nicht leichtfertig aussetzen sollte. IHK-zertifizierte Schädlingsbekämpfer werden schnell und gefahrlos mit den Wespen fertig.

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Kamger – moderne Schädlings­bekämpfung schnell und unkompliziert


Es muss nicht immer die Chemiekeule sein, mit der den nervigen und ungebetenen Hausbewohnern am besten beizukommen ist. Eine gründliche Analyse des jeweiligen Befalls hilft dabei, schnell und gezielt die sicherste Methode zu finden, damit Sie Ihr Haus wieder für sich alleine haben. Bei Kamger finden Sie Experten ganz in Ihrer Nähe, die dem Ungeziefer in ihrem Haus zu Leibe rücken. Das Beste ist, dass wir den Einsatz eines professionellen Schädlingsbekämpfers für Sie so bequem und unkompliziert wie möglich gestalten. Denn unser Service beginnt bereits vor dem eigentlichen Besuch des Kammerjägers.

Schädlingsbekämpfer sind bei Kamger sofort online buchbar. Mit wenigen Klicks ist alles erledigt. Berechnen Sie sofort und direkt auf der Seite ein verbindliches Angebot ohne versteckte Zusatzkosten und böse Überraschungen. Hierzu erfolgt die Bezahlung direkt über uns auf unserer Homepage. So gewährleisten wir jederzeit größtmögliche Transparenz und faire Angebote.

Direkt nach der Buchung vereinbaren wir mit Ihnen einen ersten Beratungstermin. Die Vereinbarung erfolgt entweder per E-Mail, direkt über unseren Chat, oder ganz bequem über einen Rückruf. Teilen Sie uns bei der Buchung einfach mit, wie wir Sie am besten kontaktieren können. Am besten nutzen Sie auch gleich diese Gelegenheit, um eventuell noch offene Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären.

Der Beruf des Schädlingsbekämpfers ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. IHK-zertifizierte Schädlingsbekämpfer haben eine dreijährige duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule genossen, ihr Handwerk also sowohl in Theorie als auch Praxis gründlich gelernt. Deshalb vermittelt Kamger ausschließlich IHK-geprüfte Schädlingsbekämpfer mit einem umfassenden Wissen und großer Erfahrung in moderner Schädlingsbekämpfung.

Selbstverständlich stehen wir für alle Leistungen unserer Partnerunternehmen mit einer umfassenden Qualitätsgarantie ein. Verlassen Sie sich auf uns und buchen Sie noch heute einen professionellen Schädlingsbekämpfer, der Ihren ungebetenen Gästen auf moderne und ökologische Art zu Leibe rückt.

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