Ratten

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Ratten


Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Rattenbefall erkennen und bestenfalls sogar vermeiden können. Sollte dennoch eine Ratte bei Ihnen Ihr Unwesen treiben, so erfahren Sie, was eine professionelle Schädlingsbekämpfung gegen eine Rattenplage ausrichten kann und warum Sie im Kampf gegen die Ratte immer einen Kammerjäger zu Hilfe holen sollten.

Mensch und Ratte – alte Feinde


„Du fiese Ratte!“ – „Du hast ein Rattengesicht!“ Schon im Sprachgebrauch ist unsere tiefe Abneigung gegen Ratten fest verwurzelt.

Ratten lösen bei den allermeisten Menschen tiefen Ekel aus. Zurecht. Denn die Ratte als jahrtausendealter Kulturfolger löst beim Menschen seit jeher Panik aus.

Groß und berechtigt ist die Angst vor Ratten als Schädlingen. Als Nahrungsmittelschädlinge sind Ratten seit jeher für Missernten und Hungersnöte verantwortlich, da eine Rattenplage allein durch die Fraßschäden ganze Felder vernichten kann.

Und schließlich sind Ratten auch an einer der größten medizinischen Katastrophen der Menschheit ursächlich beteiligt. In mehreren Schüben brachten sie im Mittelalter den Rattenfloh nach Europa, der als Träger des Pestbakteriums (Yersinia pestis) den Schwarzen Tod nach Europa brachte und Millionen von Menschen dahinraffte.

Auch heute noch Krankheitsüberträger


Aber auch heute, da die Pest längst als besiegt gilt, tragen Ratten eine große Zahl von Krankheitserregern in sich, die eine Rattenplage ohne Ausnahme zu einem Fall für die Schädlingsbekämpfung machen. Sowohl ihr Kot als auch ihr Biss kann ernsthafte Infektionen zur Folge haben.

So erkennen Sie einen Rattenbefall


Die sichtbaren Zeichen für einen Rattenbefall können recht unterschiedlich sein. Meist ist eine Rattenplage, die eine Schädlingsbekämpfung notwendig macht aber an einem oder mehren dieser Anzeichen eindeutig zu erkennen:

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Rattenkot

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tote oder lebendige Tiere

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Rattennester

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Nage- und Schmierspuren

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Laufspuren

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Geruch

Zu den sichersten Anzeichen, mit einer Ratte das Haus zu teilen, gehören der charakteristische Rattenkot, die Sichtung lebender Tiere und der Fund einer toten Ratte. Sollten Sie Rattenkot oder einen Rattenkadaver finden, so ist es am besten, die Fundstelle unverändert zu lassen. Die Form der Kothaufen bietet dem Schädlingsbekämpfer wertvolle Rückschlüsse auf die Rattenart, die bei Ihnen ihr Unwesen treibt. Noch leichter gelingt die Identifikation mithilfe eines Rattenkadavers.

Die genaue Kenntnis der zu bekämpfenden Rattenart erleichtert später den gezielten Einsatz geeigneter Mittel. Sowohl der Kot einer Ratte als auch ihr Kadaver sind in der Regel mit Krankheitserregern verseucht. Meiden Sie den entsprechenden Bereich deshalb bis zum Eintreffen des Schädlingsbekämpfers.

Weitere Anzeichen

Ein weiteres recht sicheres Indiz für eine Rattenplage sind frische Nage-, Schmier- oder Laufspuren. Anhand von Größe und Form gelingt es dem Profi leicht, Rückschlüsse auf die genaue Art der Ratte zu ziehen. Die typischen Lauf- und Schmierspuren, die Ratten auf ihren immer gleichen Wegen entlang der Wände hinterlassen, helfen beim Auffinden der Rattennester. Auch diese Spuren liefern wichtige Hinweise auf Art und Schwere des Rattenbefalls.

Ratten markieren diese Wege mit Urin und Kot, der ein Sektret enthält, das für den Menschen ammoniakähnlich riecht. Dieser unangenehm stechende Geruch gibt oft einen ersten Hinweis auf eine Ratte als unerwünschten Mitbewohner.

Rattenbefall im Garten


Ein Rattenbefall im Freien zeigt sich in der Regel durch große Mengen abgestorbener Pflanzen zu unüblichen Jahreszeiten. Ratten lieben als Nagetiere Wurzeln und Rinde und knabbern diese mit großer Freude und Ausdauer an. Durch den Verlust von Wurzel und Rinde sind Pflanzen nicht mehr in der Lage, Wasser oder Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Deshalb führt eine Rattenplage im Garten oder in Parkanlagen unweigerlich zu einem unübersehbaren Pflanzensterben. Mit ihrer Gefräßigkeit gelingt es einer Rattenkolonie spielend, ein ganzes Feld zu vernichten, weswegen Rattenplagen gerade bei Landwirten extrem gefürchtet sind.

Rattenplagen in Mitteleuropa werden mittlerweile in der Regel von der Wanderratte (Rattus norvegicus) verursacht, die die herkömmliche Hausratte (Rattus rattus) fast ganz verdrängt hat.

Ratten stellen eine Gefahr dar


Ratten gehören zu den gefährlichsten Schädlingen für den Menschen und sind gleichzeitig nur mit viel Erfahrung wirkungsvoll zu bekämpfen. Zum einen gilt die Ratte als Nahrungsschädling, weil sie im Ackerbau fatale Schäden durch Wurzelbiss verursachen kann. Zugleich kann sie aber auch im Haus erheblichen Schaden an Vorräten anrichten, da die Ratte als Nagetier über scharfe Zähne verfügt, für die die meisten Lebensmittelverpackungen kein Hindernis darstellen.

Hinzu kommt, dass Ratten sehr intelligente Tiere sind, die genau wissen, wo sie nach Beute suchen müssen. Mit ihrem kräftigen Gebiss macht eine Ratte auch vor Elektroinstallationen nicht halt. Durchgebissene Kabelisolierungen sind ein gefährlicher Brandherd in Häusern, die von Ratten befallen sind.

Diese Krankheiten werden übertragen


Die Ratte ist seit jeher auch als Krankheitsüberträger gefürchtet. Im wohl prominentesten Beispiel, der Ausbreitung der Pest in Europa, trug die Ratte den Rattenfloh mit sich, der wiederum Wirt für das Pestbakterium Yersinia pestis war.

Und auch wenn die Pest heute in Europa als ausgerottet gilt, so können Ratten zur Verbreitung von Zecken beitragen, die sich vorher mit einem der zahlreichen Krankheitserreger, für die die Ratte als Wirt dient, infiziert haben. Durch einen Zeckenbiss können diese Krankheitserreger dann von der Ratte auf den Menschen übertragen werden. Eine der bekanntesten Erkrankungen, die so auf den Menschen übertragen werden können, ist die Borreliose.

Ratten gelten aber auch als Überträger von Krankheitserregern wie Salmonellen, Streptobacillus moniliformis oder Hantaviren. Nach einem Rattenbiss sollte deshalb sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden.

So vermeiden sie einen Rattenbefall

– zwei Strategien:

Tipp 1:

Verhindern, dass die Ratte Zugang ins Haus findet

Tipp 2:

Verhindern, dass die Ratte Futter im Haus findet

Wie Ratten in Gebäude eindringen


Ratten sind sehr wendige Tiere, denen bereits kleinste Löcher in Türen, Fenstern oder dem Mauerwerk zum Eindringen reichen. Alle Ritzen und Spalten, die breiter als etwa zwei Zentimeter sind, stellen für die Ratte eher ein offenes Tor, als ein Hindernis dar. Deshalb sollten Türen, Fenster und Mauerwerk genau auf solche kleinen Öffnungen untersucht werden.

Alte Türen und Tore können Sie zur Vorbeugung mit einem Bürstenstreifen oder eine Gummilippe an der Unterseite abdichten. Alte Fenster in Garagen oder Nebenräumen schützen Sie leicht mit Maschendraht (Kaninchendraht) mit einer Maschenweite von nicht mehr als 18 Millimetern. Dieses Material können Sie auch zum sicheren Verschließen von Kanalrohren und Gullies verwenden.

Aufgrund dessen kann eine Beseitigung nur dann von einem Schädlingsbekämpfer garantiert werden, wenn alle Zugänge verschlossen wurden. Mögliche Einstiegstellen erkennt der Schädlingsprofi mit geschultem Blick und kann Hinweise geben.

Gerade bei Umbauten oder Neuinstallationen von Wasser- und Stromleitungen entstehen Wanddurchbrüche. Diese Stellen können nach der Installation zusätzlich zum Zementputz mit Steinwolle oder Maschendraht gesichert werden. Auch das Anbringen von Metallplatten verfehlt seine Wirkung im Kampf gegen Ratten nicht.

In vielen Gemeinden besteht eine Meldepflicht für Ratten in öffentlichen Kanalanlagen. Der Betreiber (meist also die Stadt oder Gemeinde) ist dann zum Beseitigen der Rattenplage verpflichtet.

Wie Ratten an Nahrung kommen


Ratten fühlen sich an manchen Orten besonders wohl. Neben einem geschützten Platz für das Rattennest locken leicht zugängliche Vorräte die Nager an. Deshalb sollten Sie dafür sorgen, dass die Ratte nicht zu leicht an für sie geeignetes Futter gelangen kann.

Eine bei Ratten sehr beliebte Futterquelle ist Haustierfutter, das in Haushalten mit Tieren oft in großen Vorratsmengen vorgehalten wird. Die Aufbewahrung in verschlossenen Kisten oder Containern verhindert, dass sich Ratten hier ihren Wintervorrat anlegen.

Genauso anziehend sind Speisereste. Ratten lieben Speisereste. Deshalb gehören Essenreste nicht ins Klo, wo es in der Kanalisation ein Festmahl für die dort lebenden Ratten bildet. Genauso wenig gehören gekochte Speisen auf den Komposthaufen. Ein Komposthaufen, auf dem Essenreste entsorgt werden, ist ein echtes Rattenparadies. Neben einem ungestörten Nestplatz erfolgt die regelmäßige Nahrungslieferung hier frei Haus.

Gelbe Säcke und unverschlossene Mülltonnen sind ebenfalls eine Einladung für Ratten. Sorgen sie dafür, dass die Tonnen sicher verschlossen sind und lagern Sie gelbe Säcke nur unmittelbar vor der Abholung im Freien.

Das können Sie gegen die Ratte unternehmen


Da die Ratte ein uralter Kulturfolger ist, existieren auch zahlreiche Tipps und Hausmittel, wie Sie auch als Laie einer Rattenplage Herr werden können. Aber Achtung: Ratten sind sehr intelligente Tiere, die auch Profis immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. So mag beispielsweise eine klassische Schlagfalle gegen eine einzelne Ratte helfen. Sollte aber im Zuge einer Rattenplage ein Tier darin verenden, so kommt es sehr oft vor, dass die anderen Tiere fortan vor Schlagfallen gewarnt sind und diese meiden. Mitunter kommt es auch vor, dass Ratten Schlagfallen überlisten, indem es Ihnen gelingt, den Köder zu fressen, ohne dass die Falle auslöst.

Ähnlich verhält es sich mit Rattengift. Die gängigen Rattengifte führen erst nach einiger Zeit zum innerlichen Verbluten der Ratte. Gitfköder, die sofort töten, werden von Ratten gemieden, sobald die erste Ratte unmittelbar nach dem Fressen verstorben ist. Ratten erkennen diesen Zusammenhang und lassen solche Giftköder fortan unangetastet. Das Ausbringen von vergifteten Rattenködern erfordert generell einige Erfahrung, denn Rattengift ist auch für Menschen und Haustiere ab einer gewissen Dosierung tödlich. Gerade für Kinder können Rattenköder zu einer großen Gefahr werden. Professionelle Schädlingsbekämpfer wissen, wie sie Rattenköder auslegen, ohne dass diese eine Gefahr für spielende Kinder oder Haustiere werden.

Ein Haustier ist auch eine der besten und einfachsten Schutzmaßnahmen gegen die Ratte. Hauskatzen haben einen angeborenen Jagdinstinkt und zögern nicht, sich sofort auf die Suche nach den ungeliebten Nagern zu machen. Nicht umsonst wissen Landwirte, was sie ihren Scheunenkatzen zu verdanken haben. Einem größeren Befall wird eine einzelne Katze allerding nicht mehr Herr.

Andere Hausmittel zielen darauf ab, es den Ratten im Haus so ungemütlich wie möglich zu machen. So soll es beispielsweise helfen, die Laufwege der Ratten großzügig mit Terpentin, Cayennepfeffer, Chilischoten oder ähnlich stark riechenden Substanzen großflächig zu behandeln. Aber auch bei dieser Methode gilt es, die Intelligenz der Ratte nicht zu unterschätzen. Ein solches Vorgehen mag unter Umständen gegen eine einzelne Ratte helfen. Einer Rattenplage wird man mit diesem Methoden kaum Herr, da Ratten sich einfach neue Wege suchen, sobald der erste ihrer Artgenossen sich mit Pfeffer oder Terpentin im Fell quält. Deshalb sind Ratten im Zweifel immer ein Fall für die professionelle Schädlingsbekämpfung.

Kurioses


Zwar wird die Ratte von den meisten Menschen mit einem unbändigen Ekelgefühl verbunden, aber wir wollen nicht verschweigen, wie unterschiedlich die Ratte in der menschlichen Kultur rezipiert wird. Sicherlich spielt schon die Sage vom Rattenfänger von Hameln mit Ekel und Abscheu und spätestens die berühmte Folterszene aus Orwells 1984 macht das Grauen perfekt.

Ganz im Gegensatz dazu sind Ratten auch beliebte Haustiere. Diese sogenannten Farbratten werden eigens als Haustiere gezüchtet und haben nichts mehr von der Gefährlichkeit ihrer frei lebenden Verwandten. Gehörte die Ratte in den 1980er Jahren vor allem in der damals blühenden Punkszene unverzichtbar dazu, so haben harmlose Farbratten mittlerweile auch in Kinderzimmern Einzug gehalten. Statt dort Krankheiten zu verbreiten, lehren Haustierratten den Kindern ein erstes Verantwortungsgefühl gegenüber Lebewesen.

Zwischen Panik und Haustierliebe liegt eine riesige Gefühlswelt und es ist ungemein spannend, wie ein einziges Tier so viele Gefühlsfacetten bedienen kann.

Übrigens handelt es sich bei dem sprichwörtlichen Rattenkönig nicht um ein weiteres Schimpfwort, sondern um eine kuriose Erscheinung, bei der mehrere Ratten durch Dreck oder Verletzungen dauerhaft über die Schwänze miteinander verbunden sind. Dreck und Schorf können dazu führen, dass die Rattenschwänze dauerhaft miteinander verknotet bleiben und die Tiere sich nicht mehr getrennt voneinander bewege können Der größte jemals gefundene Rattenkönig besteht aus 32 Tieren, deren Schwänze durch Mumifizierung dauerhaft miteinander verbunden sind. Allerdings ist das Phänomen des Rattenkönigs ein sehr seltenes. So stammt der jüngste derzeit bekannteste Fund aus Litauen, wo im Jahr 2005 ein solches Gebilde gefunden wurde.

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Professionelle Schädlingsbekämpfung – so rücken Kammerjäger gegen die Ratte vor


Vor lauter Haustierliebe empfiehlt es sich, sich der großen Unterschiede zwischen Farbratten und der wild lebenden Ratte bewusst zu sein.

Sollten sich nämlich schädliche, wilde Ratten in unmittelbarer Umgebung ihres Hauses, des Gartens oder sogar schon im Haus so wohl fühlen, dass sie sich dauerhaft einnisten, dann wird es Zeit für eine professionelle Schädlingsbekämpfung.

Denn Ratten sind sehr intelligente Tiere, die schnell lernen, sich vor allerlei gefahren zu schützen.

Die meisten sogenannten Hausmittelchen sind gegen eine Ratte nutzlos und geben den Ratten nur noch mehr Zeit, sich zu vermehren. Ein Rattenbefall ist immer ein Fall für den zertifizierten Kammerjäger. Wir bieten Ihnen ein hierzu ein umfassendes Konzept zur Schädlingsbekämpfung aus einer Hand.

Unsere Spezialisten für die Rattenbekämpfung sind sofort online buchbar. Bei der Buchung bieten wir Ihnen größtmögliche Transparenz. Denn bei Kamger berechnen Sie den Festpreis zur Beseitigung der Rattenplage direkt online. Per Chat, E-Mail oder Rückruf klären Sie mit unseren Experten alle offenen Fragen und vereinbaren gleich einen Termin für das erste Beratungsgespräch.

Da professionelle und wirkungsvolle Schädlingsbekämpfung immer große Erfahrung und das allerneueste Wissen voraussetzt, werden die Rattenjäger unserer Partner regelmäßig zertifiziert. So können Sie sicher sein, dass sich nur geschulte und IHK-geprüfte Schädlingsbekämpfer Ihrer Rattenplage annehmen. Selbstverständlich erhalten Sie auf alle Leistungen eine umfassende Garantie. Nehmen sie noch heute den Kampf gegen die Ratte auf und holen Sie sich die Hilfe erfahrener Profis.

Sie haben noch Fragen zur Bekämpfung von Ratten?

Sprechen Sie uns einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter.