Schaben

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Schaben – die widerstandsfähigen Kosmopoliten


„Und wenn die Menschheit untergegangen ist, wird die Kakerlake immer noch auf der Erde wandeln.“ So lautet eins der bekanntesten Sprichwörter über die Küchenschabe. Und auch wenn diese Aussage stark übertrieben sein dürfte, so enthält sie doch einen Kern an Wahrheit.

Schaben sind weltweit verbreitet und können sich hervorragend an die herrschenden Umweltbedingungen anpassen. Und mit Ausnahme der polaren Gebiete in Arktis und Antarktis krabbeln Vertreter der Gattungen Blatta und Periplaneta munter durch die Vorratsschränke dieser Welt.

Da die Schabe bevorzugt im Verborgenen lebt, wird ein Kakerlakenbefall oft sehr spät entdeckt. Im Folgenden haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, einen Schabenbefall zu erkennen oder bestenfalls sogar zu vermeiden.

Schaben sind keine Käfer


Eine Schabe wird bei flüchtigem Hinsehen oft mit einem Käfer verwechselt. Allerdings sind sie meist schlanker, als ihre entfernten Verwandten. Auch bewegen sie sich in aller Regel laufend fort, wenngleich einige Arten, wie etwa die Amerikanische Großschabe (Periplaneta americana) durchaus flugfähig sind.

Im vergleichsweise kalten deutschen Klima sorgen vor allem drei Arten für große Schäden:

  1. Gemeine Küchenschabe (Blatta orientalis)
  2. Deutsche Schabe (Blattella germanica)
  3. Amerikanische Großschabe (Periplaneta americana)

Einige Arten, die ursprünglich im Mittelmeerraum oder dem amerikanischen Kontinent beheimatet sind, haben es über Schiffe oder als blinde Passagiere in den Frachträumen von Flugzeugen mittlerweile zu einer weltweiten Ausbreitung gebracht.

Schaben erreichen eine Körperlänge von 12 (B. germanica) bis 40 Millimetern (P. americana). Die sichersten Unterscheidungsmerkmale gegenüber den Käfern sind ein schlanker und gestreckter Körperbau, sehr lange Fühler und extrem schnelle Bewegungen.

Da Schaben sehr lichtscheu sind, sieht man sie oft nur von einer Ritze in die andere huschen. Bei Unsicherheiten sollten Sie einen Experten zurate ziehen.

Sollten Sie eine tote Schabe finden, so entsorgen Sie diese nicht. Anhand des Kadavers kann ein Schädlingsbekämpfer genau feststellen, welche Kakerlake bei Ihnen ihr Unwesen treibt und so seine Strategie gezielter ausrichten.

So erkennen Sie einen Schabenbefall


Schaben sind sehr soziales Wesen, die in riesigen Gruppen zusammenleben. Sollten Sie also das Pech haben, eine Schabe in Ihrem Haus zu Gesicht zu bekommen, so können Sie leider ziemlich sicher sein, dass das ganze Haus befallen ist.

Wie bereits erwähnt huschen sie von Ritze zu Ritze und sind meist nur kurze Momente zu sehen. Sollten Sie keine lebenden Schaben entdecken, so bieten Kot und Häutungsrückstände und tote Insekten einen sicheren Hinweis auf einen Schabenbefall. Überlassen sie die Reinigung dieser Spuren am besten, dem Profi, da er aus Hautpartikeln und Kot wertvolle Rückschlüsse auf die Schabenart ziehen und so noch besser gegen die Plage angehen kann.

Die Schabe ist ein Vorratsschädling und damit am liebsten in oder hinter Küchenschränken zu Hause. Vorratsbehälter sollten deshalb regelmäßig kontrolliert und fest verschlossen sein, um der Schabe keine verlockenden Nahrungsangebote zu machen.

Die Schabe als Schädling


Die Schabe ist in allererster Linie ein Vorratsschädling. Das bedeutet, dass ihre Nahrungsgrundlage menschliche Vorräte in Küchen, Scheunen und anderen Lagerräumen ist. Damit ist die Küchenschabe ein klassischer Kulturfolger, die auf den Menschen angewiesen ist.

Darüber hinaus vertilgen Schaben als Allesfresser jegliches organische Material, das ihnen in die Quere kommt. Vom Ledersofa, über Kleidung und Papier bis hin zu faulenden Lebensmitteln ist einem Schabengaumen nichts fremd. Damit bieten menschliche Behausungen ideale Lebensräume für Schaben, die diesen dann in der Regel auch invasiv besiedeln.

Diese Gefräßigkeit der Schabe ist auch der Hauptansatzpunkt für eine erfolgreiche Bekämpfungsstrategie. So kommen für gewöhnlich Fraßgifte mit großem Erfolg zum Einsatz.

Bedingt durch ihre Lebensweise können Schaben auch pathogene Keime und Parasiten übertragen. Hierzu zählen etwa Salmonellen, verschiedene Wurmarten, aber auch Krankheitserreger von Milzbrand, Tuberkulose, Lepra oder Cholera, auch wenn dies in Mitteleuropa aufgrund der klimatischen Bedingungen und allgemein guter hygienischer Standards keine bedeutende Rolle spielt. Bei Schaben, die Ihnen im Urlaub begegnen, kann dies unter Umständen anders aussehen.

In unseren Breitengraden sehr wohl von Bedeutung ist das allergene Potenzial verschiedener Kakerlakenspuren. So können Kot und Häutungsreste der Schabe heftige Allergien und sogar schweres Asthma auslösen.

Kurioses rund um die Schabe


Das berühmte mexikanische Volkslied „La Cucaracha“ besingt trotz des Titels keine Kakerlake. Vielmehr ist es ein Spottlied auf den mexikanischen General Victoriano Huerta, dem man zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachsagte, ohne eine gewisse Menge Alkohol und Drogen nicht laufen zu können. Deshalb nannte man ihn eine drogenabhängige Kakerlake.

Schnell fand das Lied unter revolutionären Mexikanern Verbreitung und ist bis heute bekannt, wenn auch meist in anderem Zusammenhang.

Neben der Aufzucht in Terrarien bieten Schaben auch Anlass für eher kuriose Freizeitbeschäftigungen. So finden in Europa seit der frühen Neuzeit sogenannte Schabenrennen statt, bei denen Kakerlaken ein Wettrennen über eine kurze Strecke vollführen müssen. Natürlich dienten solche Schabenrennen immer auch als beliebte Wettgelegenheit. Und wer auf die siegreiche Schabe gesetzt hatte, konnte mit einem beträchtlichen Gewinn rechnen.

Viele Naturkundemuseen und Terrarien bieten solche Schabenrennen auch heute noch in Museumsnächten oder Tagen der offenen Tür an, wenn auch ohne Wetteinsatz, sondern eher, um eine ekelfreie Begegnung zwischen Mensch und Schabe zu ermöglichen.

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