Schädlings­­bekämpfer

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Schädlings­­bekämpfer


Es kribbelt, es krabbelt. Es kreucht und fleucht. Plötzlich juckt und kratzt es überall. Sind das Schaben, Flöhe oder gar Bettwanzen? Und da hinten in der Ecke, hat da nicht eine Maus das Stromkabel angenagt? Oder war es gar eine Ratte? Nach einigen Bekämpfungsversuchen mit mehr oder weniger wirksamen Hausmittelchen wird dann verschämt nach dem Kammerjäger gerufen, mit der Bitte, die Plage doch bitte so diskret wie möglich zu beseitigen. Doch halt!

Es gibt keinerlei Grund sich für eine Ungezieferplage zu schämen.

Zum einen sind durch die fortschreitende Globalisierung auch Schädlinge weltweit auf dem Vormarsch, und zum anderen verfügen professionelle Schädlingsbekämpfer über einen reichen Erfahrungsschatz und modernste Methoden zur wirksamen Bekämpfung von Schädlingen, Ungeziefern und Parasiten.

Im Folgenden wollen wir Sie über das Berufsbild des Schädlingsbekämpfers aufklären, Ihnen einige Hinweise mitgeben, wie Sie einen guten Schädlingsbekämpfer erkennen und über welche Methoden ein moderner Schädlingsbekämpfer verfügt, um Ihr Haus von allen lästigen Plagegeistern zu befreien.

Der Weg zur modernen Schädlings­bekämpfung


Seit es Menschen gibt, existieren Parasiten und Schädlinge, denen der Mensch als Wirt dient. Flöhe und Wanzen plagten vermutlich schon die Menschen der Steinzeit und es ist anzunehmen, dass schon frühe menschliche Kulturen den Kampf gegen die kleinen Plagegeister und Ungeziefer aufnahmen. Mit einiger Sicherheit lässt sich also annehmen, dass die Schädlingsbekämpfung so alt ist wie die Menschheit selbst.

Entsprechend alt sind die vorhandenen Zeugnisse zur Schädlings­bekämpfung. Bereits Homer lässt seinen Helden Odysseus etwa 700 Jahre vor Christi Geburt ein Haus mit brennendem Schwefel ausräuchern. Auch in den antiken Hochkulturen Roms und Ägyptens finden sich zahlreiche Hinweise, dass die Menschen schon vor Tausenden von Jahren mit einfachen Mitteln der Schädlingsbekämpfung vertraut waren. So trockneten viele Völker des mediterranen Raumes schon in der Antike ihr Getreide in der prallen Sonne, um Schädlinge und deren Eier abzutöten. Der Einsatz hoher und extrem tiefer Temperaturen findet übrigens auch in neuester Zeit wieder einige Verbreitung.

Doch die großen Seuchen des Mittelalters, wie etwa die Pest, die Europa beinahe entvölkerte, zeugen davon, dass diese einfachen Methoden weit davon entfernt waren, große Wirksamkeit zu zeigen.

Den Weg zur modernen und wirkungsvollen Schädlingsbekämpfung ebnete dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts die sich damals stark industrialisierende Wissenschaft der Chemie. Wurden zu Beginn relativ wahllos unterschiedliche Gifte eingesetzt, verlief die Entwicklung relativ schnell hin zu gezielt synthetisierten Verbindungen, um das Vergiftungsrisiko für Menschen zu mindern.

Dass auch diese Mittel nicht die optimale Lösung darstellen, zeigen Mittel wie DDT, dass aufgrund seiner Umweltschädlichkeit seit den 1970er Jahren verboten ist.

Nachdem die Gefährlichkeit von Stoffen wie DDT bekannt wurde, griffen Schädlingsbekämpfer zunehmend auf pflanzliche Giftstoffe zurück, deren Wirksamkeit schon länger bekannt ist, und die durch moderne Synthesemethoden kostengünstig durch die chemische Industrie zu produzieren sind. Mittlerweile folgt die moderne Schädlingsbekämpfung einem integrierten Ansatz, die sehr gezielt einzelne Schädlinge bekämpfen kann, ohne andere Lebewesen zu gefährden.

Übrigens spricht man heute höchstens noch umgangssprachlich vom Kammerjäger. Moderne Schädlingsbekämpfer denken und handeln immer in einem komplexen System und sind längst nicht mehr nur in Wohnungen, sondern in Wiesen, Feldern, Unternehmen und Parkanlagen zu finden.

Schädlings­­bekämpfung heute


Heutzutage ist die Schädlingsbekämpfung eine Branche mit einem Marktvolumen von etwa 270 Millionen Euro. Wie viele Branchen in Deutschland wird auch die Schädlingsbekämpfung durch den Mittelstand getragen. Die meisten Schädlingsbekämpfer arbeiten in einem der über 600 klein- und mittelständischen Betriebe in Deutschland. Oft handelt es sich um Familienbetriebe mit langer Tradition und einem großen Schatz an Erfahrungen und fundiertem Wissen über moderne Schädlingsbekämpfung.

Zum Berufsbild der Schädlingsbekämpfer gehört längst nicht mehr nur der Einsatz als klassischer Kammerjäger in den heimischen vier Wänden. Auch die Forst- und Landwirtschaft im Umfeld eines sich stetig wandelnden Klimas stellt die Schädlingsbekämpfer immer wieder vor neue Aufgaben. So haben viele Schädlinge im heimischen Garten ihren Ursprung in unseren Laub- und Nadelwäldern. Schädlinge wie der Eichenprozessionsspinner verbreiten sich durch den immer stärker spürbar werdenden Klimawandel explosionsartig und bevölkern längst auch städtische Parks und die direkte Umgebung von Spielplätzen.

Und schließlich sorgen ein sich intensivierender Welthandel und ein immer erschwinglicher werdender Ferntourismus für einen steten Strom neuer Schädlinge, die es zu bekämpfen gilt. So werden Schädlingsbekämpfer heute zunehmend wieder mit Schädlingen konfrontiert, die in Mitteleuropa lange als ausgerottet galten. Eine große Bedeutung in der Schädlingsbekämpfung hat beispielsweise die Bettwanze, die wieder verstärkt nach Europa einwandert. Ihre liebsten Verkehrsmittel sind Überseecontainer oder Koffer von Weltreisenden.

Übrigens treten Schädlingsbekämpfungsunternehmen außerhalb von Mitteleuropa deutlich offensiver und offener auf, als wir das bei uns gewohnt sind. In Mitteleuropa, einer Region, die bisher von großen Schädlingsplagen weitgehend verschont geblieben ist, hat der Besuch des Kammerjägers immer noch etwas Heimliches an sich. Die Notwendigkeit einer professionellen Schädlingsbekämpfung wird, wenn überhaupt, nur sehr zögerlich und verschämt zugegeben.

In anderen Weltregionen, in denen ein Kampf gegen Schädlinge zum Leben dazugehört, treten Schädlingsbekämpfungsunternehmen deutlich leichter erkennbar auf. So zeugt es ein Besuch des Kammerjägers in den Vereinigten Staaten von Amerika von aktiver Hygiene. Auch kommt es nicht selten vor, dass die Fahrzeuge von Schädlingsbekämpfern deutlich erkennbar sind. Autodachaufbauten in Form gigantischer Küchenschaben zeugen von einem selbstbewussten und humorvollen Umgang mit den nervigen Plagegeistern, die immer öfter die heimischen vier Wände heimsuchen.

Die Ausbildung zum Schädlings­bekämpfer


Der Beruf des Schädlingsbekämpfers ist nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannt und damit bundesweit einheitlich geregelt. Prinzipiell stehen angehenden Schädlingsbekämpfern zwei Wege zu einem anerkannten Berufsabschluss zur Verfügung. Der klassische Weg erfolgt über eine dreijährige duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule und endet mit der Prüfung vor der IHK.

Viele Schädlingsbekämpfer lernen ihr Handwerk in kleinen und mittelständischen Betrieben und erhalten so schon während der Ausbildung reichhaltige und fundierte Praxiserfahrung in unterschiedlichsten Feldern der Schädlingsbekämpfung. Begleitend besuchen angehende Kammerjäger eine dreijährige Berufsschule. Am Ende der Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer steht eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Erst nach Bestehen dieser Prüfung darf sich der Auszubildende IHK-geprüfter Schädlingsbekämpfer nennen.

Neben diesem klassischen Weg berechtigen auch erfolgreich abgeschlossene Lehrgänge zum Erwerb der „Sachkunde für die Schädlingsbekämpfung im Gesundheits- und Vorratsschutz einschl. besonderer Materialschutz und Pflanzenschutz“ zur gewerbsmäßigen Schädlingsbekämpfung. Diese Lehrgänge werden über einen Zeitraum von drei Monaten durch den TÜV angeboten. Von dieser Möglichkeit, den Beruf des Schädlingsbekämpfers zu lernen, machen vor allem entsprechend vorgebildete Personen, wie etwa Biologen Gebrauch.

Darüber hinaus bieten viele Berufsverbände und der TÜV Aufbau- und Spezialisierungslehrgänge für bereits zertifizierte Schädlingsbekämpfer an.

Woran man einen guten Schädlings­­bekämpfer erkennt


Da die meisten Fachbetriebe für Schädlingsbekämpfung zumindest in Mitteleuropa eher zurückhaltend auftreten, fallen professionelle und gut ausgebildete Schädlingsjäger nicht sofort auf. Dennoch gibt es einige Anzeichen, auf die Sie bei der Suche nach einem professionellen Kammerjäger achten können.

Ein gutes Schädlingsbekämpfungsunternehmen ist jederzeit transparent in seiner Arbeit und vor allem seiner Preisgestaltung. Für ein und denselben Einsatz zur Schädlingsbekämpfung können die Preise mitunter um das Dreifache voneinander abweichen. Seriöse Unternehmen unterbreiten Ihnen vor dem Einsatz ein Angebot und erheben unbegründet keine weiteren Ansprüche.

Bei Kamger kommen nur zertifizierte Schädlingsbekämpfer zum Einsatz. Wir Arbeiten dabei ausschließlich mit Betrieben zusammen die über IHK-geprüfte Mitarbeiter verfügen und deren weitere Mitarbeiter mindestens TÜV-geprüft sind. Diese Personen haben ihr Handwerk gründlich gelernt und dieses Wissen auch in einer umfangreichen Prüfung unter Beweis gestellt. Darüber hinaus verfügen fast alle Mitarbeiter über langjährige Erfahrung und haben sich auf einzelne Schädlinge spezialisiert.

Außerdem sollten regelmäßige Fort- und Weiterbildungen zu aktuellen Bekämpfungstechniken und neuesten Trends in einer sich immer stärker verändernden Welt eine Selbstverständlichkeit für erfolgreiche Kammerjäger sein. Achten Sie bei der Suche nach einem geeigneten Schädlingsjäger auf eine zertifizierte Ausbildung und fragen Sie nach Referenzen.

Neben zertifizierten Mitarbeitern zeichnet sich ein seriöses Unternehmen zur Schädlingsbekämpfung durch eine ISO-Zertifizierung aus, in der die Standards für bestimmte Betriebsabläufe definiert werden. Des Weiteren existieren eine ganze Reihe von Berufsverbänden für Schädlingsbekämpfer.

Eine Mitgliedschaft in einem der folgenden Vereine kann auch als Qualitätssiegel gewertet werden:

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VfÖS – Verein für ökologische Schädlingsbekämpfung

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NRW – Schädlingsbekämpfer-Verband Nordrhein-Westfalen e.V.

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DSV – Deutscher Schädlingsbekämpferverband

Die Mitgliedschaft in diesen Verbänden steht in aller Regel nur Unternehmen offen, welche die geforderten Standards bezüglich Umweltschutz und Mitarbeiterweiterbildung erfüllen.

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Wie kann ein Schädlingsbekämpfer von Kamger helfen?


Ist Ihr Haushalt auch von Schädlingen befallen? Oder suchen Sie für einen Freund? Dann kann Ihnen ein Schädlingsbekämpfer von Kamger schnell und zuverlässig helfen. Um Ihnen den idealen Service bieten zu können, stehen drei Leitlinien im Mittelpunkt all unserer Leistungen und Angebote:

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Komfort

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Transparenz

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Qualität

Kamger macht Ihnen den Besuch eines Schädlingsbekämpfers so komfortabel wie möglich. Buchen sie direkt auf unseren Seiten einen Schädlingsbekämpfer und vereinbaren Sie einen ersten Termin ganz einfach per Mail, im Chat oder durch einen Rückruf. Alle offenen Fragen können Sie in diesem Gespräch ebenfalls schon klären, um die Schädlingsbekämpfung so zielgerichtet wie möglich verlaufen zu lassen. Die Bezahlung erfolgt bei Kamger ganz einfach online und direkt hier auf der Seite.

Die Kosten für den Einsatz eines Schädlingsbekämpfers sind für Sie jederzeit transparent nachvollziehbar. Lassen Sie sich einfach online einen Festpreis berechnen.

Beim Besuch des Kammerjägers können Sie sicher sein, dass Kamger Ihnen nur zertifizierte und IHK-geprüfte Schädlingsbekämpfer vermittelt. Dazu stehen wir mit unserem Wort und unserer umfangreichen Qualitätsgarantie.

Greifen Sie nicht länger selbst zum Hausmittelchen, sondern legen sie den Kampf gegen Schabe, Maus und Wanze mit Kamger in professionelle Hände.

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Sprechen Sie uns einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter.